Monday, April 30, 2007

8.4.2007 (Sonntag)

Being ill . . .
Michi und ich sind dann mit einigen malen Umsteigen nach einer Ewigkeit in Sayamashi angekommen und haben uns erst mal schlafen gelegt. Gegen 14 Uhr sind wir dann wieder aufgewacht und Michi ist erst mal in den Supermarkt gegangen während ich geduscht hab. Wir haben noch gegessen und dann hat Michi sich Prowresling (seine Leidenschaft ^^;) angeschaut und ich hab im Internet gesurft. Irgenwann ist mir dann aufgefallen, dass er eingeschlafen ist und als er wieder aufwachte ist er irgendwie matt gewesen und ihn hat es tierisch gefroren. Er hatte wirklich schlimmen Schüttelfrost und ich hab mir fast in die Hosen gemacht. Hey, wenn da so ein 32-jähriger Typ vor dir liegt, von dem du ausgehst, dass ihm nix anhaben kann, dann bekommt man es schon mit der Angst zu tun wenn du in einem wirklich warmen Zimmer stehst und er zittert wie Espenlaub. Ich hab ihm dann ne Decke gebracht, aber das hat nicht geklappt. Ich hab mir immer mehr Sorgen gemacht und seine Stirn war wirklich sehr heiß. Er hatte also Fieber. Ich hab ihn erst mal ins Bett geholfen, wo es zum Glück eine Wärmedecke und ein Wärmegereät gab. Dann hab ich im Internet schnell in Wikipedia nachgeschaut, was um Gottes Willen man den bei Schüttelfrost macht . . . hatte ich selber noch net so wirklich. Das was da drin stand wa net so beruhigend. Also hab ich geschaut, dass er es möglichst warm hat. Bald hat es dann auch aufgehört und er hat angefangen stark zu schwitzen und zu fiebern. Ich hatte kein Thermometer aber es war garantiert 40°C. Zwischendrin hab ich in meiner Panik eine Email an meine Eltern geschickt, aber da Ostersonntag war und meine Eltern garantiert nich vor Nachmittags an den Computer gehen würden war das erst mal hoffnungslos. Michi war eingeschlafen und dann hatte ich die Idee ihm kalte Wadenwickel zu machen. Vorher hatte ich ihm schon ein kaltes Tuch auf die Stirn gelegt und nun präperierte ich Handtücher. Ich wickelte sie ihm vorsichtig um und es schien ihm gut zu tun. Allerdings musste ich die Tücher fast alle 5 Minuten wechseln, weil sie so schnell warm wurden. Ich machte mir grosse Sorgen und hatte Angst. Sobald er wach war gab ich ihm viel zu trinken und er nahm auch ein Grippemedikament und Paracetamol. Es wurde langsam Nacht und Michi fieberte immer noch. Ich wechselte oft die Tücher und gab mein bestes. Meine Eltern schrieben und bauten mich auf und sobald Michi wieder schlief sah ich ein bisschen fern. Gegen 12 Uhr ging ich dann auch ins Bett. Ich hatte mir neben dem Bett ein Lager gemacht. Michi war selbst während dem Fieber sehr besorgt und fragte die ganze Zeit ob ich auch selbst genug aß und trank usw. Selbst in der Nacht zeigte er mir noch, wo ein Futon war ^^; Er stöhnte vor Schmerz in der Nacht, was mir Angst und bange werden ließ und was mich oft aufweckte.
Viele Grüße von eurer beängstigten Momo

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